Heimatgemüse Kochbuch

Nachgekocht: Herbstliches Kürbis-Risotto

[Werbung] Wenn liebe Freunde, wunderschöne Kochbücher auf den Markt bringen, dann verliebt man sich schon beim durchblättern <3 Da man vom durchblättern aber nicht satt wird, habe ich das Kürbis-Risotto von der wunderbaren Sarah nachgekocht und zeig euch im Zuge dessen einen kurzen Blick ins Buch ‚Heimatgemüse – Natürlich und bewusst kochen‘.

„Ernähre dich ausgewogen! Das bedeutet nicht, verzichte auf Genuss.
Es heißt vielmehr, achte auf das, was du kaufst und auf das, was drinsteckt.
In diesem Buch entdeckst du viele regionale sowie saisonale Leckereien zum
Nachkochen und Nachbacken. Es möchte dein Begleiter sein auf dem Weg zu
einer ausgewogenen Lebensweise voller Genuss.“

Mit diesen Worten begrüßt euch das Kochbuch der lieben Sarah Greger. Was zuerst eigentlich ausschließlich als Bachelorarbeit gedacht war, ist zusammen mit dem Lennestrand Verlag nun auch für uns erhältlich und ich kann euch sagen, es wäre viel zu schade gewesen, dass Buch nach Abschluss des Studiums einfach in der Schublade verstauben zu lassen.

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Das Buch

Sarah nimmt uns in ihrem Buch ‚Heimatgemüse‚ mit auf eine Reise durch das ganze Jahr. Das Kochbuch ist gegliedert in die Kategorien Frühling, Sommer, Herbst und Winter und als kleines Extra gibt es noch ein Kapitel mit Basics wie Dips, Soßen und der Herstellung von Pflanzenmilch. Jedes Kapitel versorgt einen mit bunten und gesunden Rezepten von Morgens bis Abends. Vom Frühstücksbrei, über den bunten Salat bis hin zu deftigen Burgern oder auch frischen Limonaden ist alles dabei.

Bei der Herstellung der Speisen verzichtet Sarah ganz bewusst auf unnötige Zusatzstoffe und Ersatzprodukte und macht es euch so möglich, jedes Rezept ohne großen Aufwand nachkochen zu können und das ist meiner Meinung nach auch wirklich das Besondere an diesem Kochbuch. Alle Rezepte sind auf die saisonalen und regionalen Möglichkeiten angepasst. Die Zutaten lassen sich im Idealfall selbst anbauen oder problemlos auf dem Wochenmarkt besorgen.

Beim durchblättern des Buches fällt einem sofort auf, mit wie viel Liebe und Herzblut jede einzelne Seite gestaltet wurde. Man findet überall hilfreiche Informationen zu den verschiedenen Lebensmitteln und deren Kombination und zusätzlich kleine Alltagstipps, die einem das Kochen so leicht wie möglich gestalten.

Auch wenn es mir nicht leicht gefallen ist, mich für ein Rezept zu entscheiden, so hat mich als erstes das Kürbis-Risotto angelacht und ich freue mich sehr, dass ich dieses leckere Rezept mir euch teilen darf.

Zutaten: 4 Personen

300g Risottoreis
150ml trockener Weißwein
1 Liter Gemüsebrühe
800g Hokkaido-Kürbis
1 Dose Kokosmilch
100ml Orangensaft
getrocknete Tomaten
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
Ingwer
Salbei
Curry (Currypaste)
Salz, Pfeffer
Kokosöl

Zubereitung:

Knoblauch schälen und in kleine Stücke hacken. Das Gleiche gilt für den Ingwer. Die Chili in feine Ringe schneiden. Wer ist nicht ganz so scharf mag, der entkernt sie vorher.

Ein wenig Öl in einem Topf warm werden lassen und alles leicht andünsten, ohne zu bräunen. Zwischenzeitlich den Kürbis waschen, von den Kernen befreien, in kleine Würfel schneiden und ebenfalls in den Topf füllen. Anschließend den Risottoreis dazugeben und erneut 5 Minuten dünsten, danach mit dem Weißwein ablöschen.

In der Zwischenzeit die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und warmhalten.

Nach und nach die Gemüsebrühe in die Kürbis-Reis-Mischung geben und bei niedriger Stufe ca. 20 Minuten köcheln lassen. Wichtig ist, immer wieder umzurühren, damit der Reis nicht anbrennt.

Sobald die komplette Flüssigkeit vom Reis aufgenommen wurde, die Kokosmilch und den Orangensaft untermischen, Salbei und getrocknete Tomaten in feine Streifen schneiden und ins Risotto geben.Nun alles mit den restlichen Gewürzen abschmecken und weitere 10 Minuten köcheln lassen.

Heimatgemüse Wir haben den Salbei leider gegen andere Kräuter von unserem Balkon austauschen müssen, aber das hat dem Rezept keinen Abbruch getan. Das Risotto war unheimlich cremig, so wie man es von einem Risotto erwartet! Das zeigt mal wieder, dass man gut auf tierische Produkte verzichten kann, ohne dabei Abstriche machen zu müssen.

Fazit:

Ich bin durch und durch verliebt in das Heimatgemüse-Kochbuch  Heimatgemüse. Wir werden noch einige Rezepte nachkochen, ausprobieren und uns von Sarah’s Ideen inspirieren lassen.

Die Idee hinter dem Buch – sich auf regionale und saisonale Produkte zu konzentrieren – gefällt mir persönlich richtig gut. Wir haben das ganze Jahr über so viele bunte und gesunde Nahrungsmittel zur Verfügung und es gibt so viele wundervolle Möglichkeiten sich dort einmal quer durch den Garten zu naschen.

Wer mag, der kann auf Sarah’s Homepage ein paar weitere Blicke in das Buch werfen und dort ein wenig in leckeren Rezepten stöbern.

Wer das Buch in seiner eigenen Küche stehen haben möchte, der wird hier fündig.

Ich hoffe, euch hat das Rezept und der Blick in das Buch gefallen. Schaut also gern mal bei Sarah vorbei und lasst euch von ihrer Arbeit inspirieren <3

2 Comments

    1. Gestern nachgekocht und für sehr lecker befunden .
      Danke für die vielen tollen Rezepte!

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