Pärchen Veroikon

Die Füchse von VEROIKON im Interview – inkl. Gewinnspiel

Ihr kennt meine Schwäche für Mode! Auch wenn ich mittlerweile nicht mehr aktiv Teil der Branche bin, nach 10 Jahren Erfahrung in der Modebranche juckt es mich natürlich immer wieder in den Fingern, wenn ich neue Labels entdecke, die den Fair Fashion Himmel noch ein wenig bunter und schöner machen! Heute stell ich euch ein kleines, aber nicht weniger feines Label aus Ravensburg vor – VEROIKON!

Hallo Vero! Magst Du dich und dein Team einmal kurz vorstellen?

Liebe Karina, erst einmal vielen Dank für deine Interview-Anfrage. Ich bin die Vero, Geschäftsführerin, Namensgeberin und Mädchen für Alles von VEROIKON. Das heißt vom Administrativen über das Design hin zum Marketing, manage ich diese Marke – wenn also jemand eine Mail an uns schreibt wird sie auch in 99% der Fälle von mir höchstpersönlich beantwortet 😉

Dennoch bin ich nicht der einzige Fuchs bei VEROIKON. Ich habe ein super tolles Team aus Freunden, Familie und Supportern um mich herum, die mich und die Marke VEROIKON zu 100% unterstützen.

Eine Person jedoch ist für VEROIKON extrem wichtig – mein Freund Sebastian. Ohne ihn würde es VEROIKON so nicht geben. Er war mitverantwortlich für das Logo und ist mittlerwelie eine wichtige Stütze. Ohne ihn wäre ich höchstwarscheinlich schon längst verhungert oder verdurstet. Denn er ist derjenige, der mich vom Computer zieht und mit dem Lebensnotwendigsten wie Essen, Trinken, Luft und Liebe versorgt.

 

Veroikon_Karina

Wann hast du dein Label gegründet? 

VEROIKON wurde im Juli 2015 aus Liebe geboren – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe nach meinem Modemaster in einer Werbeagentur gearbeitet und dort meinen jetzigen Partner kennen gelernt. Zu der Zeit war mein Wunsch wieder zurück zur Mode zu gehen schon so groß, dass ich bereits an einer eigenen Marke gefeilt habe. Als es um die Logoentwicklung, den Fuchs ging, habe ich Sebastian ins Boot geholt und nach Feierabend haben wir gemeinsam stundenlang experimentiert.

Wie bist du dazu gekommen, euer Label mit diesem wunderbaren Fuchs zu versehen? Hat der Fuchs eine bestimmte Bedeutung für euch?

Der Fuchs entstand in einem kreativen Prozess. Witziger Weise wollte ich erst ein Eichhörnchen. Irgendwann entstand dieses Logo und ich wusste sofort „das ist es“. Das passte natürlich auch super zum Inhalt der Marke: „ehrliche und transparente Streetwear mit klaren grafischen Prints und nachhaltigen Materialien.“

Arbeitet ihr noch in anderen Bereichen oder ist VEROIKON schon euer Vollzeitjob? Falls nicht, lässt sich das immer gut mit dem eigenen Label vereinbaren?

Ich habe tatsächlich noch eine zweite Marke und einen Teilzeitjob in einem Büro für Gestaltung. Ich habe von Anfang an beschlossen, keinen Kredit aufzunehmen sondern alles was „vorhanden ist“ wieder zu reinvestieren. So wachse ich zwar recht langsam, muss mich und meine Kreativentscheidungen aber auch nicht vor Geldgebern rechtfertigen.

Und nein, natürlich ist es ist nicht immer ganz einfach nach Feierabend dann noch Pakete zu schnüren, E-Mails zu beantworten und Rechnungen zu schreiben. But that’s the game!

 

Veroikon Gymbags

Wie wichtig ist es dir, mit deiner Mode auch eine Botschaft zu verbreiten?

Die Botschaft „es gibt eine umweltverträgliche Alternative, die sich jeder leisten kann, die gut tut und auch noch gut aussieht“ ist mir sehr wichtig. Ich erlebe jedoch auch oft den Fall, dass VEROIKON Stücke wegen ihres Designs gekauft werden und der „Fair-Bonus“ die Kaufentscheidung evtl. noch unterstützt aber nicht im Vordergrund steht. Aus welcher Intention die Leute bei VEROIKON shoppen ist vielschichtig. Ich freue mich aber über jeden Einkauf.

Was inspiriert dich zu neuen Designs?

Ich inspiriere mich aus Architektur, Kunst, Design und der Natur. Hier finden sich immer neue Formen und Farben.

-Du hast deine Kollektion jetzt für Damen und Herren produziert. Hast du vor, die Kollektion noch zu erweitern? Eventuell für Kids?

Ist tatsächlich bei mir im Hinterkopf verankert. Ich halte dich natürlich gerne dazu auf dem Laufenden.

Wann und warum hast du selbst begonnen, dich mit dem Thema Fair Fashion zu beschäftigen?

Ich habe in Mailand Mode studiert und mich in dieser sehr hektischen schnelllebigen Atmosphäre auch sehr viel mit FastFashion beschäftigt, bin von Fashion Week zu Fashion Week gesprungen, habe viel von allem gesehen und diese ganz spezielle Luft geatmet. Und dann bin ich wieder zurück an den Bodensee gekommen, zu meinen Wurzeln, zu einer „realen Welt“ in der ich die Wertschätzung gegenüber dem Handwerk, der Natur und den Ressourcen seit Kindertagen gelernt habe. Und irgendwie war Glamour und Glitzer, Hektik und „sich wichtig nehmen“ nicht mehr wichtig.

Pärchen_huckepackVeroikon_Froileinfux

Welche Fair Fashion Marken trägst du selbst am liebsten?

Ecostories und VEROIKON 😉 Ich persönlich bin und bleibe immer „Fan des Besonderen“. Daher haben es kleine Marken und Manufakturen mir persönlich sehr angetan. Eine meine Lieblingsstädte ist Amsterdam. Hier stöbere ich gerne durch Pop-up Stores und entdecke kleine Nischenmarken.

Worauf achtest du beim Kauf von Textilien für dich selbst?

Auf eine faire Produktion und eine hohe Qualität. Ich unterstütze auch Labels ohne Bio-Zertifizierung wenn ich weiß wo produziert wurde – das ist für mich mindestens genau so wertvoll. Außerdem versuche ich auch kleine Labels zu unterstützen.

Vielen Dank, liebe Vero, für diesen kleinen, aber feinen Einblick in die Welt von VEROIKON!

Das Interview und all die spannenden Antworten die euch Vero gegeben hat, sind aber noch nicht alles!
In meiner Obhut befinden sich auch noch zwei wunderschöne Gymbags, die gern zu euch wollen!

Schreibt mir dazu einfach, was Fair Fashion für euch bedeutet und gern auch, wie weit ihr da in eurem eigenen Kleiderschrank schon gekommen seid.

Wer auf Instagram mitmachen möchte, der kann sich dort noch ein Extralos sichern <3

Veroikon GymbagEin großes Dankeschön an dieser Stelle an die liebe Vero für ihre Offenheit und die lieben Worte und ebenfalls ein dickes Dankeschön an Dennis und Robine – für’s fotografieren und Model stehen <3

*Das Gewinnspiel läuft bis zum 10.12.2017 / 8:00 Uhr – ausgelost wird per Zufallsgenerator!

5 Comments

    1. Ich versuche momentan weniger und bewusst zu konsumieren, bin da aktuell aber auch ein wenig lockerer, als vor ein paar Monaten. Da bin ich ganz ehrlich, ich versuche einfach so wenig Ausbeutung etc. wie möglich zu verursachen, mich dabei aber auch nicht übermäßig einzuschränken, das macht mich einfach echt unglücklich. Prinzipiell finde ich Fair Fashion aber unerlässlich und richtungsweisend für die Zukunft. Ich freue mich schon auf Zeiten, in denen das Ganze immer weiter „massentauglich“ und populärer/präsenter/angesagter wird, als es bis jetzt ist.

      1. FroileinFux

        Hallo Marie
        Das freut mich zu lesen! Du hast da einen ganz wichtigen Punkt benannt, in Zukunft wird es unerlässlich sein sich darüber Gedanken zu machen. Umso schöner, dass es jetzt schon so viele Vorreiter gibt.

        Liebe Grüße,
        Karina

    1. Liebe Karina!

      Fair Fashion ist schon fixer Bestandteil in meinem Kleiderschrank. Ich bin schon seit einigen Jahren eine sehr bewusste Shopperin, trage viel Second Hand Mode, tausche meine Kleidung mit Freundinnen und achte sehr darauf, woher meine Kleidung kommt und wie sie produziert wird. Hin und wieder leiste ich mir ein paar teure Fair Fashion-Teile, die ich auch ewig besitze 😉 Mich macht das glücklich, vor allem, weil der Kleiderschrank „atmen“ kann, nicht vollgestopft mit Billigteilen ist und die Mode auch zeitlos und immer tragbar ist (mit großem Mehrwert natürlich!). Ich finde die Kollektion echt süß, sehr füchsig <3 Auch das Stirnband passt dir sehr gut und es steht schon auf meiner persönlichen Wunschliste!

      Herzliche Grüße
      Katrin

    1. Ich muss sagen, ich schaue erst seit Kürzerem bewusst auf Fair Fashion. Ich versuche derzeit auch meine Kleidung viel über Second Hand zu besorgen – so kann man zumindest einer Mehr-Produktion entgegenwirken.

      Liebe Grüße

    1. Ich versuche seit einem Jahr Fast Fashion zu vermeiden und kaufe deshalb eigentlich fast nur noch Secondhand oder selten auch mal möglichst fair:)

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